Infolge der Feiertage, des Wintereinbruchs und der Krankheitswelle war die Zahl an Blutspenden bundesweit erheblich eingebrochen. Mitte Januar schlug der Blutspendedienst des DRK Alarm. So reichte die Versorgung einzelner Blutgruppen im Vorlauf nur noch für anderthalb Tage. Der erfolgreiche Auftakt des DRK Lehrtes soll laut Witte nun erst der Anfang sein. Um den Schwung mitzunehmen, beteiligt sich der Ortsverein an einer Aktion des zuständigen Blutspendedienstes aus Springe.
Sonderaktion rückt Lehrter Feuerwehren in den Fokus
Für den nächsten Termin in Lehrte am Mittwoch, 18. Februar, wird von 15 bis 19.30 Uhr im Historischen Rotkreuz-Zentrum an der Ringstraße ein besonderer Fokus auf die Lehrter Feuerwehren gerichtet. „Wir teilen uns viele Ehrenamtliche und pflegen seit jeher eine enge Zusammenarbeit“, sagt Witte. Feuerwehrkräfte, die sich zu einer Blutspende bereit erklären, erhalten an diesem Tag nicht nur einen Schlüsselanhänger aus alten Schläuchen, sondern als Team von zehn Personen auch eine weitere Überraschung.
Marc Wilhelms zufolge macht die Feuerwehr intern bereits Werbung. Lehrtes Ortsbrandmeister ist zuversichtlich, dass die Freiwilligen Feuerwehren – neben der Stadtfeuerwehr – mit einer stattlichen Anzahl an Kräften bei den Spendeterminen auftauchen werden. Gespendet werden kann im Februar sowohl in der Kernstadt als auch in Hämelerwald. Dort hofft der hiesige Ortsverein auf eine rege Beteiligung aller Feuerwehrleute sowie Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 10. Februar, in der Zeit von 15.30 bis 19.30 Uhr in der Oberschule.
Spende hilft bis zu drei schwer kranken Menschen
Spenden kann jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren. Eine Altersgrenze gibt es nicht mehr. Die Spende selbst dauert nur fünf bis zehn Minuten und kann bis zu drei schwer kranken oder verletzten Menschen helfen. Bei Fragen steht die Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter der Telefonnummer (0800) 1194911 zur Verfügung.
