Das Gebäude, das 1906 dank der Stiftung von Albertine Stackmann als Kinder Bewahranstalt eröffnet wurde, ist bis heute „ein lebendiges Zentrum sozialer Arbeit und Begegnung“. Unter den Gästen waren die Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch und Heike Koehler, Lehrtes Bürgermeister Frank Prüße, sowie zahlreiche Mitglieder des Stadtrates. Sie suchten aktiv das Gespräch mit den Ehrenamtlichen. Die Verbindung aus historischer Verantwortung und moderner, vielfältiger Arbeit wurde von vielen als beeindruckend hervorgehoben. „Besonders erfreulich war, dass das Fest nicht nur ein Rückblick auf die lange Geschichte des Hauses war, sondern auch neue Impulse für die Zukunft setzte“, so Andreas Witte. Besucher ließen sich von der offenen und engagierten Atmosphäre inspirieren und zeigten Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit.
Ein wichtiger neuer Baustein im sozialen Angebot des Hauses wurde ebenfalls vorgestellt: Die Ezidische Akademie Hannover präsentierte sich erstmals in Lehrte und wird künftig als neuer Mieter im Rotkreuzzentrum tätig sein. Sie bietet Beratungen nach §67 SGBXII nun auch vor Ort an und erweitert damit das Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in besonderen Lebenslagen. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit der Akademie zuinformieren und die neuen Ansprechpartner kennenzulernen.
Rund um das Gebäude zeigte sich das DRK von seiner vielfältigen Seite: Die Bereitschaft, die Sozialarbeit, die Blutspende und weitere Fachbereiche präsentierten ihre Arbeit, während Aktionen wie Kinderschminken, Hüpfburg, Reanimationsschulung durch die DLRG und die Besichtigung eines Rettungswagens für ein lebendiges Bild sorgten. Auch die Initiative „Lehrte hilft“ war mit ihrem Fahrradbasar vertreten und in formierte über ihre Arbeit. Zum Fazit die Mitteilung des DRK-Ortsvereins: „Das Jubiläumsfest machte deutlich, wie stark das DRK in Lehrte in der Stadtgesellschaft verankert ist und wie sehr das historische Haus in der Ringstraße 9 bis heute ein Ort der Begegnung, der Unterstützung und des Miteinanders geblieben ist. Mit neuen Kooperationen, motivierten Ehrenamtlichen und einem klaren Blick nach vorn setzt der Ortsverein ein zuversichtliches Zeichen für die kommenden Jahre.“
